Leseempfehlung: PAIDIA – Zeitschrift für Computerspielforschung

Quelle: PAIDIA.de, editorial 2016

Beginnen möchte ich meine lose wiederkehrenden Leseempfehlungen mit einem ganzen Medium statt eines einzelnen Artikels. Die Zeitschrift PAIDIA, benannt nach dem Spielkonzept paidia: Dem freien, ungeleiteten Spielen (demgegenüber steht nach dem französischen Soziologen Roger Caillois ludus, das geleitete, zielgerichtete Spielen).

PAIDIA beschäftigt sich mit Computerspielen aus medienwissenschaftlicher Sicht und die dortigen Autoren wenden daher eine Menge der literaturwissenschaftlichen Konzepte und Aspekte an, die auch in philologischen Studiengängen vermittelt werden. Die Texte auf PAIDIA beschäftigen sich mit spezifischen Titeln, ganzen Serien oder bestimmten Konzepten im Allgemeinen, Stöbern fördert also eigentlich immer etwas interessantes zutage. Die Artikelreihe zu Alan Wake, insbesondere den Text Alan Wake und das Lichtsujet halte ich persönlich etwa für besonders gelungen. Lasst euch nicht von der (im akademischen Kontext doch leider häufigen) manchmal sperrigen Schreibweise mancher Texte abschrecken. Die Inhalte sind es absolut wert. Und wie jeder weiß, der schon einmal selbst versucht hat, komplexe Fachthemen verständlich darzulegen, ist das nicht immer leicht!

Herausgegeben wird die Zeitschrift von Dozenten und wissenschaftlichen Mitarbeitern der Ludwig-Maximilians-Universität München, meines Wissens nach allerdings ohne Bindung zur Universität selbst. (Disclaimer: Der Herausgeber leitete jedoch im Sommer 2017 einen meiner Kurse!)

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